Was passiert, wenn ein ehemaliger Mitarbeiter die Infrastruktur der LINZ AG sabotiert und die Sicherheitsschlüssel für den Notfallzugriff versteckt? Für den Jahrgang 2024 CYBER war genau dieses Szenario der Ausgangspunkt für eine spannende Schnitzeljagd quer durch Linz.
Gemeinsam mit Programm.Managerin Melanie Königslehner und Programm.Entwicklerin Franziska Himmerich machten sich die CAP.tains auf die Suche nach dem geheimen Notfallcode. Um diesen zu finden, mussten sie mehrere Rätsel lösen, Hinweise kombinieren und den Spuren des fiktiven Angreifers folgen.
Bereits die erste Aufgabe, das „kompromittierte Logfile“, meisterten die Jugendlichen mit Bravour. Die gefundene Lösung „Strada del Startup“ musste nun allerdings erst einmal auf dem Gelände der Tabakfabrik lokalisiert werden. Nach kurzer Suche wurde das Pixel der LINZ AG gefunden – und dort wartete bereits die nächste Überraschung: Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer gab es einen von der LINZ AG gesponserten Rucksack inklusive großzügigem Proviantpaket. Perfekt ausgestattet konnten die Cyber-Detektivinnen und -Detektive ihre Mission fortsetzen.
Auch das anschließende Netzwerk-Rätsel stellte für die CAP.tains keine große Hürde dar. In zwei Gruppen aufgeteilt, analysierten sie die Hinweise und fanden schnell heraus, dass der nächste Anlaufpunkt das LINZ AG Infocenter am Hauptplatz sein musste.
Bei bestem Wetter führte die Spur quer durch die Stadt. Am Hauptplatz angekommen mussten die Jugendlichen anhand eines Linzer Verkehrslinienplans den Weg rekonstruieren, den der Angreifer genommen hatte. Obwohl die Aufgabe rasch gelöst wurde, sorgte ein übersehener Hinweis für zwei mögliche Zielorte. Kurzerhand wurden beide überprüft: Zunächst das Kundencenter der LINZ LINIEN an der Goethekreuzung und anschließend das tatsächliche Ziel – das LINZ AG Kundencenter.
Der Hinweis beim Kundencenter brachte die CAP.tains auf eine entscheidende Spur: Es musste sich um einen Insider-Job handeln. Mit großer Sorgfalt versuchten sie, den Übeltäter ausfindig zu machen. Es wurde intensiv über die Details der einzelnen Mitarbeitenden diskutiert und analysiert, wer als Täter infrage kommen könnte. Letztendlich konnten sich die CAP.tains auf einen Verdächtigen einigen und damit den nächsten Hinweis entdecken, der sie weiter zum Thermocouple an der Donaulände führte.
Ein kurzer Zwischenstopp beim Thermocouple bot Gelegenheit zum Durchatmen. Während die Gruppe die Sonne genoss, wurde über die bisherige Mission gesprochen. Das Fazit war eindeutig: „Es macht richtig Spaß!“ Gleichzeitig wurde auch das technische Wissen getestet – und die CAP.tains wussten sofort, dass die Skulptur nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert wie bestimmte Temperaturmessverfahren.
Beim vorletzten Rätsel wurde es noch einmal knifflig. In drei neu zusammengestellten Teams mussten die Jugendlichen ein anspruchsvolles Logikrätsel lösen. Nach einigen Umwegen, Diskussionen und kreativen Lösungsansätzen gelang es schließlich allen Gruppen nahezu zeitgleich, die richtige Antwort zu finden. Damit stand fest: Das Finale würde im LINZ AG Hafenpark stattfinden.
Dort angekommen wartete bereits Melanie Königslehner mit einer verschlossenen Schatztruhe. Doch bevor der Inhalt freigegeben wurde, musste noch das letzte Hindernis überwunden werden: ein Kryptografie-Rätsel. Nach einem langen Tag machte sich bei den CAP.tains bereits etwas Müdigkeit bemerkbar, wodurch sich kleine Fehler einschlichen. Dennoch gaben sie nicht auf und knackten schließlich auch den letzten Code.
Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: Mit dem richtigen Zugangscode öffnete sich die Truhe und die erfolgreiche Mission konnte bei Brötchen, Cola und Eis gebührend gefeiert werden.
Ein spannender Tag voller Teamwork, Logik, Cybersecurity und Abenteuer – und ein weiterer Beweis dafür, dass unsere CAP.tains auch unter Zeitdruck einen kühlen Kopf bewahren.








